Stand im Dezember 2017

Teil-REK für das Betriebsgebiet

Klaus und einige Nachbargemeinden bilden laut einem Dokument der Landesregierung vom Mai 2016 einen weißen Fleck auf der Karte "gemeindenmiteinemrek.pdf". Damit hat man in Klaus kein Problem. Es waren die Erweiterungspläne einer Firma, die schon 2015 den Druck erzeugt haben, zumindest ein Teil-REK für das Betriebsgebiet möglichst rasch umzusetzen. Bauen ist oft ein Streitthema, insbesondere Gebäude, welche die bisherigen Abmessungen von Gebäuden in der Gegend entweder in der Fläche oder in der Höhe deutlich überschreiten. Zum Heumarktprojekt in Wien kam von der Volksanwältin Gertrude Brinek Kritik. Sie erklärte, dass die Flächenwidmung für das Areal "unabhängig von dem individuellen Bauprojekt" erfolgen hätte müssen statt als "Wunschwidmung" für den Investor.

Eine ähnliche Situation haben wir in Klaus, auch weil man bisher säumig war.

Unter Aktuelles haben wir berichtet, dass der Bürgermeister auf der 18. GV-Sitzung im Juli einen Bericht zum Stand dieses Teil-REK-Projektes an die GV unter Hinweis auf den § 51 Abs. 8 des Gemeindegesetz - er regelt die Vertraulichkeit von Ausschuss-Sitzungen - verweigert hat. Der Punkt wurde dann vertagt und ist auch auf den beiden nächsten Sitzungen nicht mehr aufgetaucht. Dabei ist die Arbeit so weit fortgeschritten, das ein Entwurf (insbesondere zu neuen maximalen Höhen) vorliegt. Auch der Raumplanungsausschuss hat seit Mitte des Jahres nicht mehr getagt. Wir rätseln, was da los ist.

Regio Vorderland und Vision Rheintal neu

Nach dem mäßigen Erfolg der Vision Rheintal werden in der Neuauflage der Vision (ORF-Bericht) regionale räumliche Entwicklungskonzepten vorgeschlagen. Der Beitrag der Landesregierung soll eine höhere Förderung (den für die begleitenden externen Raumplaner gibt man eine Menge Geld aus) und fachliche Unterstützung seitens der Raumplanung des Landes sein.  Spätestens jetzt wäre es naheliegend, wie man den weißen Fleck auf eine neue Farbe für "Haben ein regionales Entwicklungskonzept" umfärben könnte. Das wird wohl die Nagelprobe für die Regio Vorderland. Unsere Beobachtung ist, dass auch in der Politik der Schwerpunkt auf schöner Darstellung und weniger auf tatsächlicher Umsetzung liegt.

 

Überlegungen zum REK und zur Entwicklung im Gewerbegebiet

Einige Zitate aus einer Fortbildung für Gemeindevertreter zum Thema REK

Ein REK soll z.B. folgende Themen und Fragen mit Bürgerbeteiligung klären:

 

Vision Rheintal:

Im Rahmen der Vision Rheintal hat die Renat AG eine Studio zur Entwicklung von Betriebsgebieten für die Region Süd gemacht. Der Projektbericht steht bei Vision Rheintal leider nicht als Download zur Verfügung, hier schon (brauchen wir schon ein Wikileaks ?):

Schlussbericht.pdf

Langfassung.pdf

Pläne (A3) dazu:

1_Betriebsgebiete_Profile.pdf

2_Landwirtschaft_Nutzung_Sicherheit.pdf

3_Landwirtschaft_Rheintal.pdf

4_Erholung_Freizeit.pdf

5_Oekologie_Landschaft.pdf

6_Funktionen.pdf

7_Betriebsgebiete_effizienter_nutzen.pdf

8_Neue_Standorte_Nutzungsaenderungen.pdf

9_Regionale_Ordnung.pdf

10_Konzept_Freiraum.pdf

 

Leistbares Wohnen

Ausgelöst durch die verzweifelte Suche nach Unterkünften für Flüchtlinge haben die Architekten Andreas Postner, Konrad Duelli und Hermann Kaufmann ein Konzept entwickelt, das mittlerweile in ganz Österreich Beachtung findet.

Beschreibung des Konzepts durch eine Punktuation:

Bild: Ansichten

hAUSBILDUNG: Mit dem Hausbau beginnt ein integriertes lokales Ausbildungsprogramm mit 3 Bereichen

Weiteres Material zum Thema:

Schaffen wir das? (Artikel in der Presse am 20.11.2015 von Christan Kühn)

Die banale Wohnbox löst das Asylproblem nicht (Kommentar der anderen im Standard am 14. 2. 2016 von Reinhard Seiss)